
► Newsletter: Informationen für Gronau
Für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger besteht die Möglichkeit, sich mit einem elektronischen Info-Rundschreiben des Ortsbeirats über Termine und Ankündigungen informieren zu lassen. In regelmäßigen Abständen werden wissenswerte Neuigkeiten und Informationen aus dem kommunalpolitischen und lokal-gesellschaftlichen Leben in Form einer Verteilernachricht verbreitet.
Falls Sie in Zukunft den elektronischen Infobrief "Informationen für Gronau" erhalten wollen, senden Sie einfach eine E-Mail mit dem Stichwort ANMELDUNG in der Betreffzeile an: info@ortsbeirat-gronau.de .
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► Gronauer Terminkalender 2012
Klicken Sie hier, um sich die Termine für 2012 anzeigen zu lassen. Angaben ohne Gewähr. Achten Sie gerade hinsichtlich der Termine aus dem Vereinsleben bitte auch auch Hinweise in der lokalen Tagespresse.
► Aktuelle Informationen
In dieser Rubrik finden Sie aktuelle Meldungen. Nutzen Sie auch den Newsletter-Service (siehe oben).
Stadtverordnete tagen in Gronau - 07.05.2012
Am kommenden Donnerstag (10.) findet im Gronauer Dorfgemeinschaftshaus um 18:00 Uhr die 9. öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung statt. Die Tagesordnung finden Sie auf den Internetseiten der Stadt Bensheim.
Wünsche des Ortsbeirats zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel - 22.12.2011
Der Ortsbeirat wünscht allen Gronauerinnen und Gronauern ein frohes Weihnachtsfest, eine besinnliche Zeit "zwische de Johrn" und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Ortsbeiratssitzung am 23. Februar 2012 - 20.02.2012
Die 4. öffentliche Sitzung des Ortsbeirats findet am Donnerstag, 23. Februar 2012 um 19.00 Uhr im kleinen Gruppenraum des Dorfgemeinschaftshauses statt. Tagungsordnungspunkte sind unter anderem die geplante Modernisierung der Aussegnungshalle auf dem Friedhof, die auch eine Vordacherweiterung beinhalten soll, sowie die Planung des Grenzgangs, der in diesem Jahr am 18. März um 9.30 Uhr stattfinden wird. Alle Gronauerinnen und Gronauer sind hierzu herzlich eingeladen.
Informationsveranstaltung zu Windrädern zwischen Gronau und Scheuerberg - 20.02.2012
Wegen der Nähe zur Gronauer Gemarkungsgrenze ist der geplante Bau von Windkraftanlagen auf der Höhe zwischen Ober-Hambach, Schannenbach und Scheuerberg im Bereich der Forststraße auch im Gronauer Ortsbeirat diskutiert wurden. Wie der Lokalpresse zu entnehmen war, findet nun eine Informationsveranstaltung mit Ortsbegehung statt.
Die Veranstaltung könnte auch für Gronauer Bürgerinnen und Bürger von Interesse sein. Ausdrücklich weist der Ortsbeirat jedoch darauf hin, dass diese Veranstaltung nicht von den betroffenen Gemeinden, sondern auf Initiative der Grünen-Ortsverbände aus Heppenheim und Bensheim sowie der Gemeinde Lautertal stattfindet.
Treffpunkt zur Begehung ist am Samstag, 25. Februar um 14.00 Uhr entweder am Schannenbacher DGH sowie am Grillplatz "Goldbrunnen" in Ober-Hambach. Anschließend findet in der Gastwirtschaft "Zum Odenwald" eine Informationsveranstaltung statt, an der auch die Möglichkeit besteht, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.
Seniorennachmittag am 1. Advent - 12.12.2011
Zum Seniorennachmittag am ersten Adventssonntag lud der Ortsbeirat Gronau auch in diesem Jahr wieder die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Ortsvorsteher Peter Jenal konnte sich bei der Begrüßung darüber freuen, daß dieses traditionelle Angebot von den Seniorinnen und Senioren wieder zahlreich genutzt wurde. Neben der Verköstigung mit Kaffee und Kuchen erwartete die Gäste ein unterhaltsames Programm, zu dem diesmal der MGV Eintracht 1901 mit einigen Liedvorträgen, Musikant Ludwig Böhm mit Volks- und Weihnachtsliedern sowie Renate Rettig mit einem Vortrag beitrugen. Auch das obligatorische Bingo-Spiel durfte nicht fehlen. Zum Gronauer des Jahres wurde das ehemalige Ortsbeiratsmitglied Helmut Franke ernannt.
Würdiger Rahmen bei der Einweihung der Rudi-Weiß-Ruhe - 21.11.2011
Die Gedenkfeier zur Einweihung des Rudi-Weiß-Ruhe beschreibt folgender, von Ortsbeiratsmitglied Hebenstreit verfaßter Artikel, der im Bergsträßer Anzeiger (Ausgabe vom 17. Nov. 2011, S. 15) veröffentlicht wurde:
Gedenkstein erinnert an Alt-Bürgermeister
GRONAU. Er war der letzte Bürgermeister der Gemeinde Gronau vor der Eingemeindung zur Stadt Bensheim. Von 1960 bis 1972 leitete Rudi Weiß die Geschicke des Dorfes. Nach der Eingemeindung stand er zwischen 1974 und 2000 dem Ortsgericht vor. Auch darüber hinaus war er im Dorfleben aktiv, unter anderem als Vorsitzender des Männergesangvereins Eintracht 1901 und als Vorsteher der Jagdgenossenschaft Gronau-Süd. Vor zwei Jahren starb Rudi Weiß. Um ihm ein ehrendes Andenken zu bewahren, regten die Jagdpächter-Familie Loetzner und der Vorstand der Jagdgenossenschaft Gronau-Süd die Errichtung eines Gedenksteins an. Für die Jagdgenossenschaft Märkerwald und den MGV Eintracht war es Ehrensache, dieses Vorhaben zu unterstützen. In Absprache mit Sohn Hans-Peter Weiß und mit Unterstützung des Ortsbeirats und der evangelischen Kirchengemeinde wurde es letztlich realisiert.
Bei strahlendem Sonnenschein fand nun am Volkstrauertag die Einweihung der Rudi-Weiß-Ruhe statt, zu der Jagdpächter Roger Loetzner im Namen der Initiatoren besonders Lotte Weiß, die Witwe des verstorbenen Altbürgermeisters, und dessen Angehörige begrüßte. Auch die Gronauer waren zahlreich in die Weinberge der Flur Steinförst gekommen. Auf einer Wiese der Kirchengemeinde flankiert dort nun ein Findling mit eingelassener Gedenktafel und Blumenbeet eine Sitzbank.
Der Platz sei ideal gewählt, betonte Ortsvorsteher Peter Jenal in seiner Ansprache. Schließlich liege er im Jagdbogen Gronau-Süd, andererseits blicke man von dort auf das Dorf, dessen Geschicke Rudi Weiß als Bürgermeister geleitet hatte. Jenal erinnerte an Rudi Weiß’ Verdienste für Gronau und an seine unvergleichliche Art. Viele Gronauer erinnern sich etwa an das Tempo, mit dem Rudi Weiß die Sitzungen der Jagdgenossenschaft führte.
Auch Pfarrer Peter Voß rief die direkte und stets lösungsorientierte Art von Rudi Weiß in Erinnerung, was er mit einer Anekdote verbildlichte: Eine Baugenehmigung am Ortsrand verband Weiß mit dem Hinweis, dass die Gemeinde keinerlei finanziellen Spielraum für den Bau einer Zufahrt habe. Als sich die Bewohnerin des Neubaus angesichts des herbstlichen Regenwetters erkundigen wollte, ob nicht doch ein Straßenbau verwirklicht werden könne, antwortete Weiß lapidar: „Kaaf de e poor Gummistiwwl!“ Mit Blick auf den bevorstehenden 40. Jahrestag der Eingemeindung Gronaus zur Stadt Bensheim am 1. Januar 2012 spannte Voß einen Bogen vom Rudi-Weiß-Gedenkstein zu jenem Findling im Märkerwald, der auf den Verlust der Eigenständigkeit hinweist. Allzu gerne habe ihm Rudi Weiß von den Irritationen erzählt, die die Inschrift bei den städtischen Vertretern hervorrief. "Gronau – eigenständig bis 31.12.1971" war demonstrativ eingemeißelt worden. Eigentlich könne man die Jahreszahl aber auch entfernen, so Voß. Schließlich sei Eigenständigkeit nicht Frage eines Verwaltungsakts wie der kommunalen Gebietsreform, sondern eines lokalen Selbstbewusstseins. Das Andenken an Rudi Weiß und die Würdigung seiner Verdienste in der administrativen Arbeit in der Bürgermeisterei und im Ortsgericht sowie im ehrenamtlichen Engagement im Dorfleben seien deshalb auch eine Aufforderung an alle Gronauer, die dörfliche Gemeinschaft aktiv mitzugestalten.
Nach ihren Ansprachen enthüllten Jenal und Voß den Gedenkstein, der durch Spenden der Ortsbeiratsmitglieder, des MGV Eintracht sowie der Jagdgenossenschaften Gronau- Süd und Märkerwald ermöglicht wurde. Einen Restbetrag trug die Stadt Bensheim bei. Bewegt von der Feier, die vom Klang der Hörner der Jagdhornbläsergruppe umrahmt wurde, sprach Hans-Peter Weiß im Namen der Familie des Verstorbenen allen Beteiligten und Gästen seinen Dank aus.
Einladung zur Einweihung der Rudi-Weiß-Ruhe - 11.11.2011
Am Sonntag (13.) weiht der Ortsbeirat die Rudi-Weiß-Ruhe ein, die an den vor zwei Jahren verstorbenen Altbürgermeister der Gemeinde Gronau erinnern soll. Der am oberen Ende des Hohlweges zur Steinförst inmitten der Weinberge gelegene Platz mit Blick auf das Dorf und die umliegende, waldreiche Gemarkung soll fortan in Erinnerung an Rudi Weiß dessen Namen tragen. Ein Findling mit eingelassener Gedenktafel umrahmt eine dort bereits vorhandene Sitzbank. Der Stein wurde durch Spenden der Ortsbeiratsmitglieder, des MGV Eintracht sowie der Jagdgenossenschaften Gronau-Süd und Märkerwald ermöglicht. Einen Restbetrag trug die Stadt Bensheim bei.
Die evangelische Kirchengemeinde Gronau-Zell stellt das Grundstück zur Verfügung. Am Volkstrauertag findet nun um 14.30 Uhr die feierliche Einweihung mit kleinem Umtrunk statt. Ortsvorsteher Peter Jenal und Pfarrer Peter Voß werden in kurzen Ansprachen an Rudi Weiß' Engagement erinnern, eine Jagdhornbläsergruppe die Feier musikalisch begleiten.
Da die Zufahrt zur Rudi-Weiß-Ruhe für den motorisierten Individualverkehr nicht möglich ist und im Steinförstweg keine Parkmöglichkeiten bestehen, werden Gäste aus Bensheim und Zell gebeten, im Bereich des Gassenbrunnens zu parken.
2. Ortsbeiratssitzung mit Ortstermin am 7. Juni - 30.05.2011
Am Dienstag, dem 7. Juni 2011, findet die 2. öffentliche Sitzung des Ortsbeirates statt. Zu einer Ortsbesichtigung bezüglich der Parksituation treffen sich die Ortsbeiratsmitglieder bereits um 18:00 Uhr an der Märkerwaldstraße Einmündung Auf der Au. Um circa 19:00 Uhr beginnt dann im Dorfgemeinschaftshaus die eigentliche Sitzung. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die geplante Baumaßnahme in der Märkerwaldstraße zwischen der Kirche bis zum Mühlkandel sowie die Vorschläge des Ortsbeirates für den Haushaltsplan 2012 der Stadt Bensheim.
Konstituierende Sitzung am 12. Mai - 02.05.2011
Zu seiner ersten, konstituierenden Sitzung trifft sich der neugewählte Ortsbeirat am Donnerstag, den 12. Mai um 19:00 Uhr im Foyer des Gronauer Dorfgemeinschaftshauses. Auf der Tagesordnung stehen zunächst die Wahl des Ortsvorstehers und des stellvertretenden Ortsvorstehers. Anschließend werden Schriftführer und Stellvertreter für die kommende Wahlperiode gewählt. Zum Schluß der Sitzung verabschieden der neugewählte Ortsvorsteher und Vertreter des Magistrats der Stadt Bensheim die mit Ablauf der Wahlzeit 2006-2011 ausgeschiedenen Ortsbeiratsmitglieder. Selbstverständlich werden auch aktuelle kommunalpolitische Themen mitgeteilt und besprochen.
25 Jahre Freundeskreis Gronau-Pfaffenheim - 15.04.2011
In diesem Jahr feiert der Freundeskreis Gronau-Pfaffenheim e.V. sein 25-jähriges Vereinsjubiläum. Gegründet wurde der Freundeskreis 1986 mit dem Ziel, für die deutsch-französische Aussöhnung zu werben, die anschaulich in der Freundschaft der beiden Gemeinden Gronau und Pfaffenheim zum Ausdruck kommt. Im elsässischen Weinort Pfaffenheim gründete sich 1987 unter dem Namen Les Amis de Gronau das Pendant zum Freundeskreis.
Seit diesen Jahren entwickelte sich eine sehr enge Freundschaft zwischen den Bürgerinnen und Bürgern beider Gemeinden, die durch viele gegenseitige Besuche und Begegnungen auf Vereins-, aber auch auf privater Ebene gefestigt wurde. 1994 führte die Freundschaft zur Verschwisterung.
Der Freundeskreis fördert aber nicht nur die Entwicklung von persönlichen Kontakten zwischen den Bürgerinnen und Bürgern der seitherigen Partnergemeinden, sondern unterstützt auch den Förderkreis der Märkerwaldschule in Gronau finanziell, um die Erteilung von Französisch-Unterricht in den Klassen 3 und 4 zu ermöglichen und somit die Attraktivität des Schulpro-gramms zu erhöhen.
Außerdem zeichnen sich die Mitglieder des Freundeskreises für den Wiederaufbau und die Instandhaltung des "Mathilden-Tempelchens", einer Anfang der 1990er Jahre durch den Sturm "Wiebke" zerstörten Wanderer-Schutzhütte unweit der Gemarkungsgrenze zu Knoden verantwortlich. Alljährlich im Januar wird die traditionelle Winterwanderung durchgeführt, die seit Bestehen des Vereins zum Jahresprogramm gehört. Mit dem Ziel, die Partnergemeinde „per pedes“ zu erreichen, wurden in den vergangenen Jahren außerdem mehrtägige geführte Wanderungen im Elsaß, sogenannte „Wanderung für Genießer“ angeboten. Auch im Jubiläumsjahr 2011 veranstaltet der Freundeskreis eine solche Wandertour.
Offiziell gefeiert wird das Vereinsjubiläum am 7. Mai im Rahmen eines Festkommerses im DGH, zu dem neben den Pfaffenheimer Freunden auch alle Gronauerinnen und Gronauer herzlich eingeladen sind. Musikalisch begleitet wird die Jubiläumsfeier vom Posaunenchor Gronau der Evangelischen Kirchengemeinde Gronau-Zell, dem MGV Eintracht Gronau sowie der Sopranistin Claudia Lohm. Eine Weinprobe mit Elsässer und Gronauer Weinen am 23. September im Gronauer DGH beschließt den Veranstaltungsreigen im Jubiläumsjahr 2011.
Neuer Ortsbeirat gewählt - 01.04.2011
Bei der letzten Kommunalwahl am 27. März hatten die wahlberechtigten Gronauerinnen und Gronauer wieder die Gelegenheit, einen neuen Ortsbeirat zu wählen. Daß diesem Gremium zur kommunalen Mitbestimmung sowie der Kommunalpolitik insgesamt in Gronau hohe Bedeutung beigemessen wird, läßt sich unter anderem an der hohen Wahlbeteiligung ablesen, die am Wahlsonntag über dem Bensheimer Durchschnitt lag. Das Wahlergebnis bestätigt die Arbeit des derzeit noch amtierenden Ortsbeirats ebenso wie das Engagement der Unabhängigen Wählergemeinschaft Gronau (UWG), die seit vielen Jahren bei Ortsbeiratswahlen den einzigen Wahlvorschlag stellt. Auch in der kommenden Wahlperiode setzt sich der Gronauer Ortsbeirat ausschließlich aus Mitgliedern der parteiunabhängigen Liste zusammen. In einer Pressemitteilung wertete die UWG das Wahlergebnis als Anerkennung ihres erfolgreichen kommunalpolitischen Engagements für den Ortsteil.
Bemerkenswert ist, dass die Wahl zu einer Verjüngung des Ortsbeirats beitragen wird. Für Helmut Franke, der bei der jüngsten Wahl nicht mehr antrat, und Paul Gugenberger, der auf dem letzten Listenplatz kandidierte und nicht wiedergewählt wurde, rücken die beiden Nachwuchskräfte Uwe Lutz (Jahrgang 1979) und Kevin Steinmann (Jahrgang 1988) in das Gremium. Wiedergewählt wurde Ortsvorsteher Peter Jenal, der die meisten Stimmen erhielt. Die zweithöchste Stimmenanzahl fiel auf Annemarie Ruß und Stefan Hebenstreit. Auch das Mandat der Ortsbeiratsmitglieder Frank Dingeldey und Markus Schmitt wurde von den Gronauer Wählerinnen und Wählern bestätigt.
Bereits am Wahlabend trafen sich die neuen Ortsbeiratsmtgliederinnen und -mitglieder mit ihren Angehörigen zu einer kleinen Feier im Gasthaus Schneckenberg am Gronauer Campingplatz. Unisono bekräftigten sie ihre ge-meinschaftliche Zielsetzung, die Möglichkeiten zur Mitbestimmung, welche der Ortsbeirat nach der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) hat, in der kommenden Wahlperiode weiterhin nachhaltig nutzen. Oberstes Ziel sei es dabei, die Interessen des Ortsteils und seiner Einwohnerinnen und Einwohner eigenverantwortlich und selbstbestimmt gegenüber der Stadt zu vertreten.
Ergebnisse der Ortsbeiratswahl 2011 - 31.03.2011
Die Ergebnisse der Ortsbeiratswahl am 27. März 2011 finden Sie auf den Internetseiten der Stadt Bensheim:
http://www.bensheim.de/_wahl/kw09/Gronau.html
Die Ergebnisse der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung können Sie hier nachlesen:
http://bensheim.de/web/index.cfm/pm/info/idInfoseite/528/web/Kommunalwahl-br-2011.htm
Grenzgang am 13. März im Zeichen der Wahl - 24.02.2011
Am Sonntag, 13. März 2011 findet wieder der traditionelle Grenzgang statt, zu dem der Ortsbeirat alle interessierten Bürgerinnen und Bürger einlädt. Treffpunkt hierzu ist um 9:30 Uhr auf dem Dorfplatz Am Römer. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Grenzgangs wandern im Bereich des Schliefenbachs zur Gronau-Schannenbacher Gemarkungsgrenze, deren Verlauf sie anschließend in südwestlicher Richtung folgen. Damit bleibt auch die Streckenwahl des diesjährigen Grenzgangs der Intention der Grenzgänge der letzten Jahre treu, die Gronauer Gemarkung einmal im Uhrzeigersinn zu um-wandern.
An einzelnen Stationen im Verlauf der Wanderung referiert Norbert Hebenstreit, der die traditionellen Grenzgänge als Mitarbeiter der Gronau Dokumentation seit vielen Jahren im Auftrag des Ortsbeirats organisiert, über wissenswerte Informationen und historische Anekdoten. Eine Rast legen die Wanderinnen und Wanderer an der Hütte der Katholischen Jungen Gemeinde Bensheim (KJG) ein, die umgangssprachlich „Kadholisch Hitt“ genannt wird und sich in Nähe der Heppenheimer Gemarkungsgrenze befindet.
Seinen Abschluß findet der Grenzgang mit der obligatorischen Ortsbeiratssitzung, die um circa 13:00 Uhr im Sportlerheim der SG Gronau stattfindet. Die Sitzung steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der am 27. März 2011 stattfindenden Kommunalwahl.
Erläuterung des Wahlsystems - 24.02.2011
Bei den Kommunalwahlen wird nach den Grundsätzen einer mit Elementen der Personenwahl verbundenen Verhältniswahl gewählt. Jede Wählerin und jeder Wähler hat in diesem System so viele Stimmen wie Sitze in der zu wählenden Körperschaft, z.B. der Bensheimer Stadtverordnetenversammlung, zu vergeben sind. Es ist möglich, die Stimmen einzeln oder gehäuft (Kumulieren) an Bewerberinnen und Bewerber, auch aus verschiedenen Wahlvorschlägen (Panaschieren), zu vergeben. Ebenfalls ist es möglich, Wahlvorschläge unverändert anzunehmen, einzelne Bewerberinnen und Bewerber aus einem Wahlvorschlag zu streichen oder die verschiedenen Stimmenabgabe-Möglichkeiten zu kombinieren.
Die Sitzverteilung erfolgt nach dem sogenannten Hare/Niemeyer-Verfahren, d.h. die zu verteilenden Sitze werden mit der Stimmenzahl jeder Partei multipliziert und durch die Summe aller Stimmen der an der Sitzverteilung teilnehmenden Parteien geteilt. Ergebnis dieser Verhältnisrechnung ist eine Kommazahl für jede Partei. Nun erhält jede Partei zunächst so viele Sitze, wie ganze Zahlen (links vom Komma) auf sie entfallen, verbleibende Reste, d.h. noch nicht verteilte Sitze, erhalten die Parteien in der Reihenfolge der größten Bruchteile (rechts vom Komma). Die einem Wahlvorschlag zugefallenen Sitze werden den Kandidatinnen und Kandidaten in der Reihenfolge der von ihnen jeweils erhaltenen Personenstimmen zugeteilt, wobei die Reihenfolge aus der Listenaufstellung keine Rolle spielt. An der Sitzverteilung nehmen alle Wahlvorschläge teil, eine Sperrklausel wie beispielsweise die Fünf-Prozent-Hürde ist nicht vorgesehen.
Wird nur ein einziger Wahlvorschlag zugelassen, wie etwa bei der Ortsbeiratswahl in Gronau, wird nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl gewählt. Auch hier hat jeder Wähler und jede Wählerin so viele Stimmen, wie Sitze zu vergeben sind. Kumulieren ist dabei erlaubt.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des hessischen Landeswahlleiters: www.wahlen.hessen.de
Wahlberechtigte Gronauerinnen und Gronauer, die am 27. März 2011 nicht das Wahllokal im Dorfgemeinschaftshaus auf-suchen können, haben die Möglichkeit, durch Briefwahl an der hessischen Kommunalwahl teilzunehmen. Dazu müssen sie lediglich im Briefwahlbüro der Stadt Bens-heim die Briefwahlunterlagen beantragen. Da in Gronau keine Verwaltungsstelle mehr existiert, ist eine persönliche Beantragung nur im Bürgerbüro Bensheim (Fußgängerzone/ Hauptstraße 39) oder in der Verwaltungsstelle Auerbach (Darmstädter Straße 166) möglich. Die Briefwahlunter-lagen können jedoch auch schriftlich beantragt werden. Hierzu eignet sich idealerweise der Antragsvordruck, der auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte abgedruckt ist. Selbige bekommen die Wahl-berechtigten per Post zugestellt. Eine schriftliche Beantragung der Briefwahlunterlagen ist außerdem per Telegramm, Fernschreiben, Telefax, E- Mail oder durch sonstige dokumentierbare Übermittlung in elektronischer Form möglich. Hierzu zählt auch der Online-Wahl-scheinantrag der Stadt Bensheim: http://www.bensheim.de/web/index.cfm/pm/info/idInfoseite/366/web/Briefwahl-br-beantragung-br-online.htm
Haushaltsplan 2011 angenommen - 20.12.2010
Der Haushaltsplan der Stadt Bensheim für das Jahr 2011 wurde am 26. November vom Ortsbeirat bei einer Enthaltung angenommen. Insgesamt stehen für Gronau im Ergebnishaushalt 108.598 Euro zur Verfügung. Im Finanzhaushalt sind mehr als 126.000 Euro für direkte Maßnahmen veranschlagt. Darunter fallen unter anderem die Anbringung eines Vordaches an der Aussegnungshalle auf dem Friedhof (70.000 Euro) und die dortige Errichtung einer Urnenstele mit 14 Urnenkammern (18.000 Euro) oder ein Zuschuss an die SG Gronau für den Rasenplatzbau (31.000 Euro), an dem sich auch das Land Hessen und der Kreis Bergstraße finanziell beteiligen.
Eine große Summe wird von der Stadt Bensheim im Ergebnishaushalt obligatorisch für die allgemeine Bauunterhaltung kommunaler Gebäude wie dem alten Spritzenhaus und dem neuen Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr, der Aussegnungshalle auf dem Friedhof, dem Dorfgemeinschaftshaus oder dem alten Rathaus aufgebracht. An letzterem soll nun endlich, die schon für 2010 geplante Fassadensanierung vorgenommen werden. In dem historischen Gebäude, das in erster Linie der Gronau Dokumentation als Archiv und Arbeitsraum dient, aber auch von anderen örtlichen Vereinen genutzt wird, soll außerdem das Treppenhaus saniert werden.
Im Dorfgemeinschaftshaus wird die MSR-Technik erneuert, die Steuerungs- und Regelungsaufgaben in den Bereichen Heizung, Lüftung, Wasser, Abwasser und Elektro übernimmt. Das vom Ortsbeirat bereits mehrfach beantragte Auffanggitter am Weg zum Sportplatz soll schnellstmöglich montiert werden.
Kritik an Straßenumbau in Zell - 20.12.2010
Auch wenn der Straßenumbau in Zell bei der letzten Ortsbeiratssitzung keinen eigenen Tagesordnungspunkt darstellte, sorgte das Thema für rege Diskussionen. Die bereits vollzogenen oder sich im Bau befindlichen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Zeller Ortsdurchfahrt, insbesondere in Höhe des dortigen Dorfgemeinschaftshauses, werden von den Mitgliedern des Ortsbeirats als unangemessen eingestuft und in dieser Form abgelehnt.
Kritisiert wurde darüber hinaus aber vor allem die mangelnde frühzeitige Information durch die Stadtverwaltung. Dort sah man mit Verweis auf die Hessische Gemeindeordnung bzw. die Geschäftsordnung der Ortsbeiräte der Stadt Bensheim keine Notwendigkeit, den Gronauer Ortsbeirat in den kommunalpolitischen Entscheidungsprozeß bezüglich der Umbaumaßnahme im Nachbardorf Zell einzubeziehen. Diese Einhaltung des geltenden Kommunalrechts sei zu akzeptieren, dürfe allerdings nicht mit mangelnder Information des Ortsbeirats und damit mangelnder Bürgernähe verbunden sein, so die einhellige Meinung der Gronauer Mandatsträgerinnen und -träger.
Gegenüber Stadtrat Matthias Schimpf, der sich im Vorfeld der Haushaltsplandebatte mit dem Ortsbeirat zu einer Krisensitzung getroffen hatte, bekräftigten die Gronauer Kommunalpolitikerinnen und -politiker ihre Ansicht, wonach man die besondere Situation der K58 berücksichtigen hätte müssen. Diese ergibt sich durch die Tatsache, daß die K58 in der Ortsdurchfahrt Zell der einzige öffentliche Verkehrsweg ist, der motorisierten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern die Fahrt von oder nach Gronau erlaubt. Prozentual gesehen, sind deshalb mehr Gronauerinnen und Gronauer von der Umbaumaßnahme in Zell betroffen.
Der Magistrat der Stadt Bensheim reagierte mittlerweile auf die wiederholte Kritik des Ortsbeirats und lud dessen Mitglieder zu seiner Sitzung ein, die in der Woche vor Weihnachten im Zeller Dorfgemeinschaftshaus stattfindet. Seitens des Ortsbeirats hofft man nach wie vor auf eine einvernehmliche Lösung, die für Zell und Gronau zufrieden-stellend ist.
Kommunalrechtlicher Hintergrund: Laut Geschäftsordnung für die Ortsbeiräte der Stadt Bensheim ist der Ortsbeirat zu allen wichtigen Angelegenheiten, die den Ortsteil betreffen, einzubeziehen. Der in der Formulierung enthaltene Begriff der Wichtigkeit ist gemäß einer Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichthofes weit auszulegen, um den Zweck der Einbeziehung, sprich eine angemessene Vertretung von Sonderinteressen des Ortsteils sowie bürgernahe Verwaltung, bestmöglich zu erreichen. Anhaltspunkte für die Wichtigkeit sind unter u.a. ihre Adressierung an einen bestimmten Personenkreis oder die Berührung von Interessen der Allgemeinheit. Keine Einbeziehung erfolgt bei Angelegenheiten, die keine Sonderinteressen, sondern den Ortsteil nur als Teil der Stadt insgesamt berühren. Sie fallen damit in die Kompetenz der Stadtverordnetenversammlung, der die Sorge für Interessen der Stadt in ihrer Gesamtheit und der Interessenausgleich zwischen sämtlichen Ortsteilen obliegt.
Seniorennachmittag im DGH - 20.12.2010
Am ersten Advent folgten wieder viele Gronauer Seniorinnen und Senioren der Einladung des Ortsbeirates und kamen zur besinnlichen Adventsfeier in den festlich geschmückten Saal des Dorfgemeinschaftshauses, wo sie von den Ortsbeiratsmitgliedern und ihren Partnern und Partnerinnen bewirtet wurden. Neben Kaffee, Kuchen, belegten Broten und diversen Getränken erwartete die Besucherinnen und Besucher ein unterhaltsames Programm einschließlich des beliebten Bingo-Spiels, bei dem man vom Ortsbeirat gestiftete Einkaufsgutscheine gewinnen konnte. Musikalisch gestaltet wurde die Adventsfeier vom Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Gronau/Zell, dem Singkreis Aufwind und dem Akkordeon-Duo Ludwig Böhm und Rainer Maschke. Durch das Programm führte Ortsvorsteher Peter Jenal, der auch einige Ehrungen vornahm. Zu den Gästen gesellten sich auch Bürgermeister Thorsten Herrmann nebst Gattin und Stadtrat Reinhard Grohrock aus Zell.
Rasenplatz als Posten im Haushaltsplan 2011 - 28.06.2010
Als der Ortsbeirat vor ziemlich genau einem Jahr gegenüber den Verantwortlichen der Stadt Bensheim seine Wünsche für den Haushaltsplan 2010 vortrug stand an erster Stelle eine Maßnahme der kommunalen Sportförderung. Die Realisierung eines Rasenplatzes auf dem Gronauer Sportgelände, das derzeit wichtigste Anliegen der Fußballabteilung der SG Gronau, wurde von Ortsvorsteher Peter Jenal in der damaligen Sitzung als Dringlichkeitswunsch bezeichnet. Die Mitglieder der Abteilung Fußball, in der neben der Seniorenmannschaft auch Juniorenteams, die Alten Herren und eine Frauenfußballmannschaft am Ball sind, wollen die Maßnahme in eigener Regie und mit zusätzlicher finanzieller Unterstützung der Stadt durchführen. Auch beim Land Hessen beantragte der Verein einen Zuschuß. Sofern diese finanzielle Beteiligung aus Wiesbaden zugesichert wird, könnten über den Nachtragshaushalt 2010 oder den Haushalt 2011 Gelder zur Verfügung gestellt werden, so Stadtkämmerer Matthias Schimpf bei der Beratung Ende 2009. Selbiges geschah bisweilen noch nicht. Damit die Maßnahme im kommenden Jahr realisiert werden kann, wird der Ortsbeirat in seiner nächsten Sitzung am 1. Juli den Wunsch nach einem Rasenplatz bekräftigen.
Die Vorschläge des Gronauer Ortsbeirats für den Haushaltsplan 2011 der Stadt Bensheim werden im Rahmen der nächsten Ortsbeiratssitzung debattiert. Diese 25. öffentliche Sitzung des Gremiums findet am 1. Juli 2010 um 19:00 Uhr im Sitzungsraum des Dorfgemeinschaftshauses statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind willkommen.
Termin der 25. öffentlichen Sitzung des Ortsbeirats:
01.07.2010
19:00 Uhr
Dorfgemeinschaftshaus Gronau
Märkerwaldstraße 61a
Sportentwicklungsplan der Stadt Bensheim - 28.06.2010
Nicht allein mit Blick auf die Gesundheit der Menschen bildet die Sportförderung im kommunalen Bereich ein wesentliches Politikfeld. Die vielfältigen Angebote des Sports liefern einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in den Städten, Gemeinden und Landkreisen. Sportvereine tragen eine wichtige Funktion für den inneren Zusammenhalt unseres Gemeinwesens, fördern gesellschaftliche Interaktion und sozialen Ausgleich und gestalten das Zusammenleben unter Einbindung aller Generationen. Die in den Vereinen ehrenamtlich engagierten Menschen bringen ihre Freizeit aktiv und selbstbestimmt ein, mit ihren Leistungen machen sie unser Gemeinwesen lebendig und sozial. Neben diesem bürgerschaftlichem Engagement kann eine Kommune auch durch den Beitrag des Sports zur Imagebildung profitieren. Nicht ohne Grund nutzt modernes Stadtmarketing den Sport als Imageträger und zur Profilbildung.
Mit dem Ziel, die kommunale Sportentwicklung auf ein breites gesellschaftliches Fundament zu stellen und sie als permanenten Beteiligungsprozess zu begreifen ließ die Stadt Bensheim vom Stuttgarter Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung eine repräsentative Umfrage durchführen, deren Ergebnisse die Grundlage für den Sportentwicklungsplan darstellen. Wichtigste Empfehlung des 125 Seiten umfassenden Sportentwicklungsplanes ist die Etablierung eines Bensheimer Sportrates, dem Vertreter aller lokalen Vereine und Sportgruppen angehören sollten. Darüber hinaus hat das Institut mit Blick auf die demographische Entwicklung altersspezifische Vorschläge ausgearbeitet. So wird für Kinder im Vorschulalter eine verbesserte Bewegungsförderung im Kindergarten sowie ein jährlicher Kindergartentag zum Erfahrungsaustausch empfohlen. Auch eine sportartübergreifende Grundausbildung in den Vereinen könnte hilfreich sein. Bei Schulkindern und Jugendlichen sei die Kooperation von Schulen und Vereinen laut Sportentwicklungsplan besonders wichtig. Mit Blick auf Berufstätige und die sogenannte Generation 50plus gelte es, qualitativ hochwertige, zeitlich flexible Angebote zu schaffen. Diese Altersgruppe sei demnach gerade für Vereine von Bedeutung. Für Senioren müsste auch in Kooperation mit Medizinern ein dezentrales Angebot erarbeitet werden, das auch die Faktoren Kommunikation und Spaß berücksichtigt.
Die Handlungsempfehlungen, die eine Planungsgruppe für die politisch Verantwortlichen der Stadt Bensheim ausgearbeitet hat, basieren auf einer repräsentativen Umfrage. Mittels eines Fragebogens wurden die Einstellungen von Personen im Alter von zwölf bis 80 Jahren ermittelt.
Mit der Umfrage sollte eine sogenannte Bilanz-Bedarfs-Berechnung vorgenommen werden, d.h. es wurde einerseits eine Überblick über die bestehenden Einrichtungen verschafft, andererseits die Wünsche der Bevölkerung ermittelt. Die Daten sollen die Grundlage für zukunftsfähige Investitionsentscheidungen liefern.
Der Sportentwicklungsplan kann hier heruntergeladen werden:
http://www.bensheim.de/media/pdf/SEPmitHandlungsempfehlung-496-2.pdf
Planungen für Hessentag 2014 - 28.06.2010
Anfang des Monats verkündete Ministerpräsident Koch in Stadtallendorf, daß Bensheim den Hessentag 2014 ausrichten wird, was in den städtischen Gremien durchweg positiv aufgenommen wurde. Die zweite Ausrichtung des Landesfestes nach 1976 könne wichtigen kommunalpolitischen Projekten enorme Schubkraft verleihen, meinte Bürgermeister Herrmann mit Blick auf Klima, Energie und demographischen Wandel als wichtige Herausforderungen der Zukunft. Dabei sollen finanzielle Aufwendungen überschaubar gehalten werden und nur unter dem Anspruch der Nachhaltigkeit erfolgen. Gefällige Luxusprojekte werde es nicht geben, aber man werde die Möglichkeit nutzen, geplante Maßnahmen vorzuziehen, um sie mit Zuschüssen des Landes für die Bürgerschaft finanziell verträglicher realisieren zu können, so Herrmann. Die Finanzierungskosten würden den städtischen Haushalt statt in den nächsten fünf bis zehn Jahren bereits in den kommenden vier Jahren belasten, aber dafür seien sie dank der Landesmittel auch geringer und die Haushalte der nächsten Jahre würden entlastet, lautete das Urteil von Stadtkämmerer Matthias Schimpf. Bereits nach der Sommerpause sollen entsprechende Vorschläge für Projekte bis 2014 eingebracht werden.
Bebauungsplan "In der Lohrbach" - 31.05.2010
Bei seiner nächsten Sitzung am kommenden Dienstag stimmt der Gronauer Ortsbeirat über Änderungen des Bebauungsplanes BG 6 „In der Lohrbach“ ab. Die erste Änderung betrifft den räumlichen Geltungsbereich, die zweite umfaßt den Wegfall der bisherigen Festsetzung einer Maßnahme zum Schutz und zur Entwicklung von Natur und Landschaft im Flurstück „Heckerswiese“, die die Umwandlung einer Ackerfläche zu einer sogenannten Extensivwiese, d.h. einer Wiese mit schonender Bewirtschaftung bzw. einer Streuobstwiese betraf. Dagegen wird eine 237 Quadratmeter große Teilfläche als externer Ausgleich festgesetzt.
Laut Baugesetzbuch (BauGB) können in Bebauungsplänen aus städtebaulichen Gründen bestimmte Vorgaben festgesetzt werden. Dies können unter anderem die Art und das Maß der baulichen Nutzung, die Bauweise und die Stellung der baulichen Anlagen, die höchstzulässige Zahl der Wohnungen in Wohngebäuden, die Verkehrsflächen oder die öffentlichen und privaten Grünflächen, wie Parkanlagen, Schrebergärten, Sport- und Spielplätze oder Friedhöfe sein. Die Änderung des Bebauungsplanes BG 6 betrifft "Flächen oder Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft."
Situation Ortsdurchfahrt Zell - 28.05.2010
Weil sich seit der Fertigstellung der zur Verkehrsberuhigung gedachten Maßnahmen in der Zeller Ortsdurchfahrt am Friedhof und im Bereich der Gastwirtschaft Vetters Mühle viele Gronauer Bürgerinnen und Bürger an die Mitglieder der Unabhängigen Wählergemeinschaft Gronau (UWG) gewandt und ihr Unverständnis zum Ausdruck gebracht hatten, trafen diese sich kürzlich, um über das Thema zu beraten. Bei der Umgestaltung am Friedhof, die als Alternative zu einer seitens des Zeller Ortsbeirates geforderten Radaranlage gedacht war, wurde Verbesserungsbedarf gesehen.
Ein Überdenken der Maßnahme seitens der Stadtverwaltung forderten die Mitglieder der UWG aber insbesondere mit Blick auf die Ummarkierungen bei den Parkflächen in Höhe der Vetters Mühle, die in den Augen vieler Gronauerinnen und Gronauer eine unnötige Gefahrenstelle darstellt, da parkende PKW und Nutzfahrzeuge die Sicht versperren. In einer Presseaussendung rief die UWG die Bensheimer Stadtverwaltung auf, die endgültige Ausgestaltung nochmals zu überdenken. Außerdem wurde eine mangelnde Information im Vorfeld der Umgestaltung kritisiert.
23. öffentliche Sitzung des Ortsbeirats - 19.04.2010
Am Donnerstag, den 23. April 2010, findet im Dorfgemeinschaftshaus die 23. öffentliche Sitzung des Gronauer Ortsbeirats statt. Beginn ist um 19:00 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen neben der Besetzung des Ortsgerichts Bensheim III Mitteilungen des Ortsvorstehers, mündliche Mitteilungen über die geplante Windkraftanlagen in der Nachbargemarkung und Erläuterungen zur allgemeinen Struktur des doppischen Haushaltsplanes.
Besetzung des Ortsgerichts - 19.04.2010
Weil die Wahlzeiten aller Mitglieder des Gronauer Ortsgerichtsbezirks im Juni 2010 ablaufen, stimmt der Ortsbeirat bei seiner nächsten Sitzung über die zukünftige Besetzung Ortsgerichts ab. Da alle ausscheidenden Ortsgerichtsmitglieder signalisiert haben, daß sie im Falle einer Wiederwahl erneut zur Verfügung stehen, wird dieser Personenkreis für die Wiederwahl in Vorschlag gebracht.
Demographiegerechte Dorfentwicklung - 17.04.2010
Der demographische Wandel, mit dem sich ein Artikel der letzten Ausgabe von Informationen für Gronau befaßte, war Gesprächsthema bei einer Informationsveranstaltung unter dem Motto „Demographiefestigkeit der Ortsbeiratswünsche“, zu der die Stadtverwaltung die elf Ortsbeiräte eingeladen hatte. Den einführenden Worten von Bürgermeister Thorsten Herrmann und einem Vortrag des städtischen Demographiebeauftragten Markus Foltin folgte eine Aussprache über die Entwicklung der einzelnen Stadtteile. Dabei hob Foltin hervor, daß die Planung und Entscheidungsfindung hinsichtlich stadtteilspezifischer Projekte stets vor dem Kontext der demographischen Entwicklung erörtert werden muß. Es sei in jedem Fall zu hinterfragen, ob für beabsichtigte Einrichtungen oder Angebote in zwanzig oder dreißig Jahren noch Bedarf bestehe. Altengerechte Angebote, Barrierefreiheit und wohnortnahe Versorgung spielten eine entscheidende Rolle.
Die Anwesenden Gronauer Ortsbeiratsmitglieder Jenal, Ruß und Hebenstreit betonten in der Diskussion eine Berücksichtigung der speziellen Bedürfnisse eines dörflich geprägten Ortsteils wie Gronau. Ortsvorsteher Peter Jenal und stellvertretende Ortsvorsteherin Annemarie Ruß bekräftigten ihren schon während der letzten Ortsbeiratssitzung geäußerten Wunsch, der Wohnraumfrage in Gronau mehr Gewicht beizumessen und die Sicherung der Nahversorgung im Dorf kommunalpolitisch zu unterstützen. Stefan Hebenstreit nannte die Dezentralisierung von Einrichtungen der kommunalen Selbstverwaltung als Maßnahme zur Sicherstellung eines zukunftsorientierten und demographiegerechten Bürgerservice und forderte die Wiedereinrichtung einer Verwaltungsstelle in Gronau.
Lernprojekt: Dorfstraßen statt Klassenzimmer - 17.04.2010
Mit dem Ziel, Gronauer Kindern die Zeitgeschichte ihres Dorfes anschaulich zu illustrieren, startete vor wenigen Wochen ein erfolgversprechendes Lernprojekt, das gemeinsam von der Märkerwaldschule und der Gronau Dokumentation organisiert wird. Nachdem sich die Klasse von Grundschullehrerin Sabine Fortwängler im Rahmen des Sachunterrichts bereits anhand von Bild- und Textmaterial mit der dörflichen Lebensumwelt auseinandergesetzt hatte, konnten die Buben und Mädchen Ende März die vermittelten Lerninhalte wirklichkeitsnah überprüfen und erweitern.
Während eines nachmittäglichen Rundganges führte Norbert Hebenstreit die Schülerinnen und Schüler in Begleitung ihrer Lehrerin zu markanten Punkten des Dorfes, an denen er altersgerecht aufbereitete Informationen zur Gronauer Zeitgeschichte erläuterte. Schon bei der Begrüßung am Römer erfuhren die Kinder, daß das Gronauer Rathaus, in dem sich heute Räumlichkeiten der Gronau Dokumentation und der Bezirkssparkasse Bensheim befinden, früher einmal als Schul- und Kindergartengebäude, später als Poststelle diente. Die Bedeutung des Dorfgemeinschaftshauses als öffentliche Einrichtung für das Gronauer Sport- und Kulturleben bekamen die Schülerinnen und Schüler gleichermaßen erklärt, wie den Zweck des „Spritzehaus“ und des Feuerwehrgerätehauses für den örtlichen Brandschutz.
Niemand aus der Lerngruppe wußte, daß die Säule des „Gassebrunne“ ein Überrest einer Kirchenrenovierung im Jahr 1894 ist oder daß sich in der Hintergasse, genauer gesagt im Gasthaus „Zum Odenwald“ früher ein Kino befand. Ein weiterer Themenbereich der lokal-geschichtlichen Dorfführung war unter anderem die Entwicklung von Handel und Gewerbe im Dorf. Daß längst nicht mehr existente Handwerksbetriebe bis heute die lokale Identität Gronaus prägen, zeigt etwa die mundartliche Bezeichnung „Bäckersbrick“ für die Brücke über den Meerbach am nordöstlichen Ende der Kirchenmauer. Auf dem Areal des heutigen Volleyballplatzes der Evangelischen Kirchengemeinde stand früher das Anwesen der Bäckerei Thierolf.
Anhand einer Auswahl historischer Fotos konnten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Punkten die früheren Gegebenheiten mit der gegenwärtigen Situation vergleichen. Die Lösung einer auf diese Lehrmethode aufbauenden Übungsfrage fand sich schon auf dem Rückweg ins Schulgebäude: Unschwer konnten die Kinder erkennen, daß das alte Pfarrhaus, das sie auf einem alten Schwarz-Weiß-Foto gesehen hatten, jetzt in der Kreuzerstraße steht. Insgesamt zeigten sich die die Schülerinnen und Schüler begeistert vom anschaulichen Heimatkundeunterricht in den Straßen und Höfen des Dorfes. Auch Lehrerin Fortwängler und Referent Hebenstreit zogen ein durchweg positives Fazit über die Auftaktveranstaltung zum Kooperationsprojekt von Märkerwaldschule und Gronau Dokumentation.
Heimatkunde ist der umgangssprachlich gebräuchliche Begriff für das pädagogische Konzept, Schülerinnen und Schülern nahräumlich-geographisch geprägte Lerninhalte zu vermitteln. Dabei ist es Ziel, eine Auseinandersetzung der Kinder mit ihrer Mit- und Umwelt anzuregen, zu fördern und zu unterstützen. Nachdem in den 1960er Jahren (begründet durch lernpsychologische, erziehungs- und sozialwissenschaftliche Forschungsergebnisse) eine Kritik an Inhalten und Methoden des althergebrachten Heimatkundeunterrichts einsetzte, wurde das Schulfach Heimatkunde in der Folgezeit in den Lehrplänen zum Sach(kunde)unterricht modifiziert. Dennoch ist und bleibt Heimatkunde, dessen Aufgabe eine klärende Erschließung der für Kinder erfahrbaren sozialen, natürlichen und technischen Welt ist, ein zentraler Lernbereich der Grundschule.
Gronau-Zeller Kooperation - 30.03.2010
Peter Mihm, Mitarbeiter der Gronau Dokumentation begleitete die Kolleginnen und Kollegen der Zeller Stadtteildokumentation zu ihrer jüngsten Exkursion, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Nachbardorf nach Mainz führte. Bei der Besichtigung diverser Sehenswürdigkeiten in der rheinhessischen Stadt mit abschließendem Besuch beim öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ZDF agierte der Gronauer als Fotograf. Eine Bilddokumentation ist in Bearbeitung.
Demographischer Wandel in Gronau - 25.03.2010

Bereits bei der letzten Ortsbeiratssitzung skizzierte Ortsvorsteher Peter Jenal in seinen Ausführungen die demographische Entwicklung in Gronau, wie sie ein von der Hildesheimer Planungsgruppe im Auftrag der Stadt Bensheim erarbeiteter Demographie-Bericht für die nächsten beiden Jahrzehnte voraussagt. In einer Bevölkerungsprognose bis zum Jahr 2032 konstatiert der Bericht für Gronau eine auffällig niedrige örtliche Geburtenhäufigkeit, die bei künftigen Fortschreibungen überprüft werden soll. Gronau hatte in den letzten Jahren als einziger Ortsteil der Stadt Bensheim einen, wenn auch geringen, Wanderungsverlust zu verzeichnen (durchschnittlich ca. minus 10 Personen). Die Zu- und Fortzüge aus oder in auswärtige Orte waren mit jeweils etwa 50 Personen ausgeglichen. Wanderungsverluste sind durch Umzüge innerhalb der Stadt Bensheim zu erklären. Die Altersgruppen von 18 bis etwas über 50 Jahren waren jeweils in geringem Umfang gleichmäßig an den Wanderungsbewegungen beteiligt, die jüngeren und älteren Gruppen deutlich seltener. Der Bericht stellt fest, daß auch eine Umkehr des Wanderungstrends längst nicht ausreiche, um die Bevölkerungsentwicklung zu stabilisieren. Bei den unteren Altersgruppen sind Rückgänge um mehr als die Hälfte zu erwarten, bei der Gesamtbevölkerung bis 2032 um etwa ein Viertel, danach deutlich mehr. Die Zahl der 60- bis 80-jährigen wird sich bis 2032 erheblich erhöhen, die Gruppe der Unter-Sechsjährigen verkleinert sich stark. Auch das Alterssegment der Erwerbstätigen (25-65 Jahre) wird sich von 71 auf rund 50 Prozent reduzieren. „Ob die landschaftlich attraktive Lage ausreicht, um diesen Einwohnerrückgang zu stoppen und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur zu sichern, erscheint zumindest als fraglich.“ Mit diesen Worten schließt die Prognose zu Gronau. Aus diesem Grund plädierte Jenal bei der letzten Ortsbeiratssitzung für eine durchdachte Dorfentwicklung, wobei der Frage des Wohnraums und der wirtschaftlich nutzbaren Flächen eine besondere Stellung eingeräumt werden sollen.
Für Fragen und Auskünfte zum demographischen Wandel in Gronau steht Ihnen der Demographiebeauftragte der Stadt Bensheim zur Verfügung:
Markus Foltin, c/o Stadt Bensheim, Kirchbergstraße 18, 64625 Bensheim, Telefon 14-295, Fax 14-103, E-Mail demographie@bensheim.de
Grafik: Bevölkerungsentwicklung in Gronau, Quelle: Demographie - Bericht & Atlas, Bevölkerungsprognose 2007/2032, Studie der Hildesheimer Planungsgruppe im Auftrag der Stadt Bensheim
Bensheim in alten Ansichten - 25.03.2010
Nach der sehenswerten Ausstellung zum weltlichen und kirchlich-religiösen Brauchtum der Gruneme Kerb im vorherigen Jahr organisiert die Gronau Dokumentation 2010 wieder einen Lichtbildervortrag, auf den bereits jetzt hingewiesen sein soll. In den letzten Jahren widmeten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtteildokumentationsgruppe ausschließlich Gronauer Motiven, nun soll der fotographische Blick über die Kirchturmspitze hinaus gewagt werden: Der diesjährige Lichtbildervortrag der Gronau Dokumentation widmet sich historischen Bensheimer Ansichten, wie sie auf alten Postkarten abgedruckt sind. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine kommentierte Bilderschau, die in Zusammenarbeit mit dem Bensheimer Stadtarchiv und dem Gronauer Ortsbeirat ermöglicht werden konnte. Als Gastkommentator führt Dieter Kellermann durch die etwa zweieinhalbstündige Veranstaltung. Der Ur-Bensheimer kennt zahlreiche Hintergründe und Anekdoten zu den über 150 Motiven, die aus einer umfangreichen Privatsammlung stammen und von Peter Mihm, Archivar der Gronau Dokumentation, digitalisiert wurden. Beginn der Präsentation im Gronauer Dorfgemeinschaftshaus ist am Dienstag, 30. März um 20:00 Uhr.
Gemarkungsgrenze und Naturdenkmal im Märkerwald - 14.02.2010
Alljährlich im Winter pflegt der Gronauer Ortsbeirat den Brauch des Grenzgangs. Nachdem in den letzten Jahren der erste Sonntag im März zum fixen Termin geworden war, mußte die traditionsreiche Veranstaltung 2010 aus personellen Gründen vorverlegt werden. In seiner letzten Sitzung legte das kommunalpolitische Gremium den Termin des diesjährigen Grenzgangs fest:

Am Sonntag, den 21. Februar treffen sich die interessierten Bürgerinnen und Bürger um 9:30 Uhr am Römer, um von dort aus in östlicher Richtung zur Gemarkungsgrenze der bis 1972 selbständigen Gemeinden Gronau und Schannenbach zu wandern, die im Mittelalter als Fronhöfe des Klosters Lorsch angesiedelt wurden und später als Verwaltungseinheiten des Amtes Schönberg politisch-administrativ der Grafschaft Erbach-Schönberg unterstellt waren. Der heutige Ortsteil der Gemeinde Lautertal, der zwischenzeitlich an Lindenfels fiel und damit kurpfälzisch wurde, gehörte ab 1398 zum Kirchspiel Gronau. Das Ehrenmal an der Gronauer Kirche erinnert an im Ersten Weltkrieg getötete Soldaten aus Schannenbach, noch 1951 wurden Jugendliche aus Schannenbach in der Gronauer Kirche St. Anna konfirmiert und bis heute bestehen zwischen den Einwohnern beider Dörfer enge Kontakte. Das örtliche Gasthaus in Schannenbach ist beliebtes Ausflugsziel für viele Gronauerinnen und Gronauer.
Im Märkerwald können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Grenzgangs das Naturdenkmal Schannenbach-Gronauer Felsenmeer bestaunen, das zwar mit 3.000 Quadratmetern weitaus kleiner ist, als sein Reichenbacher Pendant, dafür jedoch umso reizvoller, da es durch seine schwer zugängliche Lage zu den wenigen, noch vollkommen unberührten Landschaften im Odenwald gehört. Der unter den Steinsetzungen fließende Schliefenbach weist im weiteren Verlauf ins Tal auf einer Strecke von etwa 1200 Metern Länge das stärkste Gefälle im ganzen vorderen Odenwald auf.
Weitere wissenswerte Informationen und Anekdoten erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während einer Rast von Norbert Hebenstreit, Mitarbeiter der Gronau Dokumentation und langjähriger Organisator des Grenzganges. Bei dieser Zwischenrast wird ein Imbiß gereicht; eine warme Mahlzeit serviert im Anschluß an den Grenzgang die Fußballabteilung der SG Gronau im Sportlerheim, wo ab etwa 13:00 Uhr die anschließende Sitzung des Ortsbeirats stattfindet.
Der Brauch der Grenzbegehungen hat seinen sinngemäßen Ursprung in den germanischen Grenzumgängen, wie sie schon Julius Cäsar beschrieben hat. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit, als noch kein Katasterwesen existierte, dienten Grenzgänge dazu, der Bevölkerung die Gemarkungsgrenze ins Gedächtnis einzuprägen, um so Grenzstreitigkeiten vorzubeugen, bei denen es in Gronau meist um Nutzungsrechte des Märkerwaldes ging. Im Zeitalter der digitalisierten Kartographie haben Grenzgänge ihre ursprüngliche Bedeutung verloren, werden aber dennoch vielerorts als Brauch gepflegt, dem die rechtlichen Wurzeln historisches Kolorit verleihen. In unserer Region sind es oft die Ortsbeiräte, die dazu einladen, in anderen Landstrichen pflegen Vereine, Jagdgenossenschaften oder sonstige Gruppierungen die Tradition. Im Münsterland findet sich die Bezeichnung „Schnadgang“, in Schwaben ist der historische Terminus „Untergang“ überliefert. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf, wird der Grenzgang mancherorts als Volksfest begangen, das nur alle sieben Jahre stattfindet und mehrere tausend Besucher anlockt, die an drei Vormittagen gemeinsam die Grenzen ablaufen. Wer als Gronauer diese Veranstaltung besucht, wird sich eher an die Weinlagenwanderung, als an einen Grenzgang erinnert fühlen.
Ortsbeiratssitzung im Sportlerheim - 14.02.2010
Im Anschluß an den Grenzgang findet im Sportlerheim der SG Gronau die 22. öffentliche Sitzung des Ortsbeirates in der aktuellen Wahlperiode statt, zu der alle Bürgerinnen und Bürger als Gäste willkommen sind. Wer am Grenzgang nicht teilnehmen kann oder will, kann direkt in das Vereinsheim am Sportplatz kommen. Beginn ist für cirka 13:00 Uhr geplant, durch den Grenzgang kann sich die Eröffnung der Sitzung geringfügig verschieben. Traditionsgemäß steht bei dieser Sitzung die Aussprache über den Grenzgang auf der Tagesordnung. Es folgen Mitteilungen des Ortsvorstehers, in der Regel erhalten anwesende Gäste aus Stadtverordnetenversammlung und Magistrat das Wort.
Bebauungsplan und Postagentur - 14.02.2010
Bei seiner letzten Sitzung am 20. Januar, bei der auch Erster Stadtrat Helmut Sachwitz und Stadtrat Reinhard Grohrock anwesend waren, hatte der Ortsbeirat über den Bebauungsplan „In der Lohrbach“ abzustimmen, der bereits in der Sitzung vom 27. Oktober als Entwurf vorgelegen hatte und nur geringfügig geändert worden war. Die vorgelegten Beschlußvorschläge wurden daraufhin einzeln abgestimmt und gemäß der Vorlage einstimmig beschlossen. Dabei liegt es im Interesse aller Ortsbeiratsmitglieder, die ortstypische Prägung des Gebiets zu erhalten und die charakteristische Nutzung als Mischgebiet durch den Bebauungsplan rechtlich zu sichern. Der Bebauungsplan wurde inzwischen von der Stadtverordnetenversammlung als Satzung beschlossen und kann im Bensheimer Stadtplanungsamt (Kirchbergstraße 18) eingesehen werden.
Thematisiert wurden auch Planungen des Inhabers des Gronauer Lebensmittelladens, eine sogenannte Postagentur einzurichten. In Absprache mit der Stadtverwaltung wird derzeit geprüft, welche Voraussetzungen bezüglich der Einwohnerzahl für die Einrichtung einer derartigen Postfiliale gegeben sein müssen. Außerdem soll geklärt werden, ob der momentan von den Briefzustellerinnen angebotene Mobile Postservice (MOPS) erhalten bliebe, wenn es zu einer Vertragsvereinbarung zwischen Deutscher Post AG und Betreiber käme. Außerdem erklärte Ortsvorsteher Peter Jenal die Bedeutung der gelben und blauen Markierungen entlang der Märkerwaldstraße. Diese lokalisieren auszubessernde Schadstellen an der Bachmauer und sollen den beauftragen Unternehmen zur Orientierung dienen.
Als das Postamt im Alten Rathaus geschlossen wurde, richtete die Deutsche Bundespost in Gronau einen sogenannten Mobilen Postservice (MOPS) ein. Dieser Dienst soll im ländlichen Raum – ausgleichend zur Schließung einstiger Postämter – eine flächendeckende postalische Versorgung garantieren. Postkunden in einem MOPS-Bezirk können beim Brief- und Paketzusteller Postwertzeichen kaufen und Sendungen aufgeben. Nach den Bestimmungen der Post-Universaldienstleistungsverordnung (PUDLV) besteht in Gemeinden (bzw. nach der Selbstverpflichtungserklärung der Deutschen Post AG vom April 2004 in zusammenhängend bebauten Gebieten) mit weniger als 2.000 Einwohnern und ohne zentralörtliche Funktion grundsätzlich keine Verpflichtung für den Betrieb einer stationären Einrichtung. Alternativ werden schon seit 1993 sogenannte Postagenturen eingerichtet – Postfilialen, die in Partnerschaft mit Kaufleuten, zumeist aus dem Einzelhandel betrieben werden und je nach Standort hinsichtlich des Umfangs ihrer Postdienstleistungen variieren.
Sitzung im Januar - 15.01.2010
Die nächste Ortsbeiratssitzung findet am 20. Januar um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Dorfgemeinschaftshauses (2. Obergeschoß) statt. Die Sitzung ist öffentlich, Besucherinnen und Besucher sind willkommen. Neben den obligatorischen Mitteilungen des Ortsvorstehers und Vorbemerkungen zum diesjährigen Grenzgang befaßt sich die Tagesordnung der 21. öffentlichen Sitzung der aktuellen Wahlperiode in erster Linie mit der Dorfentwicklung im Bereich Hambacher Straße/Kreuzerstraße.
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bensheim hatte im November die Aufstellung des Bebauungsplanes BG 6 „In der Lohrbach“ 5. Änderung sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange (TÖB) nach dem Baugesetzbuch beschlossen. Der Aufstellungsbeschluß wurde ortsüblich bekannt gemacht, der Entwurf des Bebauungsplans konnte bis 29. Dezember in den Räumlichkeiten des Stadtplanungsamtes im Bensheimer Rathaus eingesehen werden.
§ 10 Absatz 1 im Baugesetzbuch (BauGB) betraut die Gemeinde mit dem Beschluß des Bebauungsplan als Satzung. Nach § 81 der Hessischen Bauordnung (HBO) kann die Gemeinde bestimmte Vorschriften erlassen. Diese können z.B. die Gestaltung, Größe und Zahl von Autoabstellplätzen betreffen oder notwendige Anforderungen an Gebäude zum Schutz bestimmter Bauten, Straßen, Plätze oder Gemeindeteile von historischer oder architektonischer Bedeutung sowie von Baud- und Naturdenkmälern. In den kommunalpolitischen Entscheidungsprozeß ist der Ortsbeirat eingebunden.
Räum- und Streupflicht - 15.01.2010
Schneefall und Eisglätte gelten für viele Verkehrsteilnehmer zu den negativen Begleiterscheinungen des Winters. Damit der Verkehr auch in diesen Tagen reibungslos und unfallfrei laufen kann, werden Straßen und öffentliche Plätze vom Bauhof Service Bensheim (BSB) und dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen gestreut und geräumt. Vorrangige Aufgabe bei einsetzendem Schneefall ist die Räumung der Hauptverkehrsstraßen, um den morgendlichen oder abendlichen Berufsverkehr sicherzustellen. Bei entsprechender Witterungslage bedeutet dies, daß der Räumdienst bereits ab etwa 5:00 Uhr früh seine Arbeit verrichtet.
Allerdings bittet die Bensheimer Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung um Verständnis, daß der Räumdienst des Bauhofs nicht sofort an allen Stellen flächendeckend räumen kann. Im großen Einsatzgebiet von Bensheim-Stadt und den neun Ortsteilen müssen Prioritäten gesetzt werden, um zunächst den morgendlichen Berufsverkehr zu gewährleisten. Erschwerend auf die Arbeit der Bauhofmitarbeiter wirke sich zudem vielerorts die Parksituation aus. Engstellen und Kurvenbereiche innerhalb der Ortsdurchfahrten sind oftmals zugeparkt, so daß ein Durchkommen der Einsatzfahrzeuge, wenn überhaupt, nur schwer möglich ist. Auch im Interesse der eigenen Sicherheit bittet die Stadtverwaltung die Verkehrsteilnehmer und Anlieger deshalb, ihre Fahrzeuge so zu parken, daß der Räum- und Streueinsatz des Winterdienstes nicht behindert wird. Außerdem erinnert die Stadtverwaltung die Anwohner an ihre Räumpflicht.
Gemäß der Straßenreinigungssatzung der Stadt Bensheim haben Anwohner die Pflicht, bei Schneefall die Gehwege und Überwege vor den Grundstücken zwischen 7 und 20 Uhr zu räumen.
Dabei ist zu beachten, daß Bürgersteige in voller Breite zu räumen bzw. zu streuen sind. Ist kein Trottoir vorhanden, muß der von Fußgängern genutzte Straßenteil in einer Mindestbreite von 1,50 Meter geräumt werden. Bei Straßen mit einseitigem Gehweg gilt die Räum- und Streupflicht für alle Eigentümer bzw. Nutzer der in dieser Straße befindlichen Grundstücke. Hier sieht eine besondere Regelung vor, daß in Jahren mit gerader Endziffer (z.B. 2010) die Eigentümer beziehungsweise Nutzer der auf der Gehwegseite befindlichen Grundstücke die Räumpflicht haben, in Jahren mit ungerader Endziffer die auf der gegenüberliegenden Seite.
Bei der Räumung ist auch darauf zu achten, daß die Straßeneinläufe und Abflußrinnen vom Schnee freigehalten werden, damit bei Temperaturanstieg das Tauwasser abfließen kann.
Haushaltsplan 2010 angenommen - 17.12.2009
Der Haushaltsplan der Stadt Bensheim für das Jahr 2010 wurde am 26. November vom Ortsbeirat einstimmig angenommen. Eine große Summe wird von der Stadt Bensheim demnach für die Instandhaltung kommunaler Gebäude aufgebracht: Im und am Dorfgemeinschaftshaus werden Maßnahmen zur Beseitigung und Vorbeugung von Feuchtigkeitsschäden vorgenommen. Die vor längerer Zeit beantragte Anbringung eines Schildes am DGH sowie die dortige Errichtung eines Schaukastens seien in Auftrag gegeben worden und sollten nach Möglichkeit noch bis Ende des Jahres umgesetzt werden. Im und am Gronauer Rathaus, das in erster Linie der Gronau Dokumentation als Archiv und Arbeitsraum dient, aber auch von anderen örtlichen Vereinen genutzt wird, erfolgt eine umfassende Sanierung der Fassade und des Treppenhauses, im Zuge derer auch wieder eine Kugel am Dachtürmchen angebracht werden soll, wie sie auf historischen Fotografien zu sehen ist. Die vom Ortsbeirat beantragte Überdachung der Aussegnungshalle soll erst im Rahmen der Komplettsanierung des Friedhofgebäudes errichtet werden, die für die Jahre 2011-2013 vorgesehen ist.
Im Rahmen des Erhaltungsprogramms wird die Hauptstraße zwischen den Einfahrten Auf der Au und Eichelsgrund ausgebessert. Der Ausbau der Hauptstraße zwischen Kirche und Mühlkandel wurde bei der GVFG-/FAG-Programmfortschreibung (siehe unten) mit Gesamtkosten von rund 1,2 Mio. Euro für das Jahr 2011 angemeldet. Im selben Straßenabschnitt wurde bereits an einzelnen Stellen die Bachmauer neu eingefaßt. Der seit Jahren erwünschte Fuß- und Radweg entlang der K58 zwischen Gronau und Zell wird weiter angemeldet, ohne Grunderwerb besteht derzeit jedoch keine Aussicht auf Verwirklichung des Projektes.
Für den Ausbau des Gronauer Sportplatzes mit einer zeitgemäßen Rasenspielfläche wurden im Haushaltsplan keine Gelder fixiert. Bei der Zusicherung von Landesmitteln würde die Stadtverwaltung jedoch per Nachtragshaushalt eine finanzielle Unterstützung ermöglichen. Die Baumaßnahme an der Auffahrt zum Sportplatz, die einer Verunreinigung der Straße bei starken Regenfällen entgegenwirken sollte, wurde vom Ortsbeirat einstimmig als unzureichend bewertet, weshalb 2010 eine Überarbeitung erfolgen soll.
Weitere Informationen zur Verkehrsinfrastrukturförderung durch Fördermittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) und dem Finanzausgleichsgesetz (FAG) erhalten Sie auf den Internetseiten des Hessischen Landesamtes für Straßen- und Verkehrswesen und des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport:
► www.verkehr.hessen.de · Startseite > Dienststellen > HLSV > Aufgaben > Förderung Verkehrsinfrastruktur
► www.hmdi.hessen.de · Kommunales > Kommunale Finanzen > Kommunaler Finanzausgleich · Startseite
Besinnliche Adventsfeier im DGH - 17.12.2009
Viele Gronauer Seniorinnen und Senioren folgten am Nikolaustag der Einladung des Ortsbeirates und kamen zur besinnlichen Adventsfeier in den festlich geschmückten Saal des Dorfgemeinschaftshauses, wo sie von den Ortsbeiratsmitgliedern und ihren Partnerinnen bewirtet wurden. Im Verlauf der Feier dankte die stellvertretende Ortsvorsteherin Annemarie Russ Peter Jenal für seine nunmehr rund zwanzigjährige Tätigkeit als Ortsvorsteher, in den Dank schloß sie auch seine Frau Eva ein. Im Gegenzug sprach Jenal den Mitgliedern des Ortsbeirates und deren Partnern seinen Dank aus und hob hervor, daß ohne deren intensive Mitarbeit und Unterstützung eine erfolgreiche Arbeit nicht gelingen könnte. Weiterer Dank galt Erika Lesch und Bernhard Hörr, die nun seit vielen Jahren aktive Arbeit in der Stadtteildokumentation Gronau leisten. Sie wurden mit der Auszeichnung „Gronauer Senior/in des Jahres“ geehrt. Auch die langjährige Tätigkeit Gerhard Lingelbachs als Hausmeister des Dorfgemeinschaftshauses wurde honoriert. Gertrud Hellwig, mit 97 Jahren die älteste Teilnehmerin, und Franz Moser, 88-jährig, bekamen ebenfalls je ein Präsent.
Musikalisch wurde die Feier vom Männergesangverein Eintracht Gronau, von den BMV-Sängern und dem Duo Ludwig Böhm und Rainer Maschke umrahmt, Hans Jung und Peter Jenal sorgten für weihnachtliche Texte. Außerdem konnte man bei einem Bingospiel vom Ortsbeirat gestiftete Einkaufsgutscheine gewinnen.
Gemeinsame Sitzung in Gronau - 17.12.2009
Der Ortsbeirat um Ortsvorsteher Peter Jenal agierte Anfang Dezember als Gastgeber der obligatorischen Sitzung aller zehn Ortsbeiräte der Stadt Bensheim, zu der Stadtverordnetenvorsteher Franz Treffert in diesem Jahr in das Gasthaus Zum Schneckenberg eingeladen hatte. Treffert stellte den Ortsbeiräten Markus Wetzel, den neuen Leiter des Parlamentarischen Büros vor, der im Rathaus für die Koordination der Arbeit der kommunalpolitischen Gremien zuständig ist. Treffert und Bürgermeister Thorsten Herrmann dankten allen ehrenamtlichen Kommunalpolitikern für ihre Arbeit. Herrmanns besonderer Dank galt dem Gronauer Josef Zeiss, der seit 44 Jahren im Rathaus arbeitet und im kommenden Jahr in den Ruhestand verabschiedet wird.
Das jährliche Treffen der Ortsbeiräte hat eine lange Tradition und findet jeweils in einem anderen Ortsteil statt, beim diesjährigen Beisammensein am Gronauer Campingplatz fühlten sich die Gäste besonders wohl.
Graue Müllsäcke ab 2010 nicht mehr verwendbar - 17.12.2009
Das Bürgerbüro der Stadt Bensheim weist darauf hin, daß die bisherigen städtischen Restmüllsäcke, die bei Bedarf im Bürgerbüro gekauft werden konnten und dann mit der turnusmäßigen Müllabfuhr entsorgt wurden, nur noch bis Jahresende verwendet werden können. Ab kommendem Jahr wird der für die Müllabfuhr zuständige ZAKB nur noch die verbandseigenen Müllsäcke entsorgen. Diese sind ab 28. Dezember im Bürgerbüro in der Innenstadt (Alte Faktorei) erhältlich. Sollten noch Reserven des grauen städtischen Restmüllsacks im Haushalt vorhanden sein, empfiehlt es sich, diese bis zum Jahresende zu füllen und sie anstelle der Restmülltonne für die nächste Müllabfuhr in diesem Jahr zur Entsorgung bereitzustellen, so die Pressemitteilung des Bensheimer Rathauses.
Den Abfuhrplan können Sie auf den Internetseiten des ZAKB herunterladen.
456.000 Euro für Gronau im städtischen Haushalt 2010 - 27.11.2009
Im Rahmen des Erhaltungsprogramms wird die Hauptstraße zwischen den Einfahrten Auf der Au und Eichelsgrund ausgebessert. Der Ausbau der Hauptstraße zwischen Kirche und Mühlkandel wurde bei der GVFG-/FAG-Programmfortschreibung mit Gesamtkosten von rund 1,2 Mio. Euro für das Jahr 2011 angemeldet. Im selben Straßenabschnitt wurde bereits an einzelnen Stellen die Bachmauer neu eingefaßt. Der seit Jahren erwünschte Fuß- und Radweg entlang der K58 zwischen Gronau und Zell wird weiter angemeldet, ohne Grunderwerb besteht derzeit jedoch keine Aussicht auf Verwirklichung des Projektes.
Für den Ausbau des Gronauer Sportplatzes mit einer zeitgemäßen Rasenspielfläche wurden im Haushaltsplan keine Gelder fixiert. Bei der Zusicherung von Landesmitteln würde die Stadtverwaltung jedoch per Nachtragshaushalt eine finanzielle Unterstützung ermöglichen. Die Baumaßnahme an der Auffahrt zum Sportplatz, die einer Verunreinigung der Straße bei starken Regenfällen entgegenwirken sollte, wurde vom Ortsbeirat einstimmig als unzureichend bewertet, weshalb 2010 eine Überarbeitung erfolgen soll.
Gedenken am Ehrenmal - 13.11.2009
Der Ortsbeirat lädt zur Gedenkfeier anläßlich des Volkstrauertages am 15. November ein. Um 11.30 Uhr treffen sich die Teilnehmer am Ehrenmal auf dem Friedhof in Gronau. Ortsvorsteher Peter Jenal und Pfarrer Peter Voß werden eine Ansprache halten. Der Männergesangverein Eintracht Gronau und der Posaunenchor der Evangelischen Kirche Gronau–Zell werden die Feier musikalisch umrahmen, Vertreter der Vereine und des Ortsbeirates Kränze niederlegen.
Resümee 175 Jahre St. Anna · 175 Jahre Kerb - 24.10.2009
Vom 16. bis 19. Oktober fand das diesjährige Kirchweihjubiläum unter dem Motto "175 Jahre Kirche St. Anna - 175 Jahre Gruneme Kerb" seinen Höhepunkt. Das Zurückerinnern auf die Wurzeln des Kirchweihfestes während des Gottesdienstes gaben dem Jubiläum ebenso einen würdigen Rahmen wie die ausgelassene Geselligkeit während der gut besuchten Tanzveranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus.
Besondere Bereicherungen für die Kerb waren neben dem großen Jubiläumsumzug und der anschließenden Kerweredd insbesondere das Volksliedersingen am Kerwemontag, womit es gelang, ein Festprogramm für alle Generationen bereitzuhalten. Unter den Mitgliedern des Ortsbeirats ist man sich einig, daß die Gronauerinnen und Gronauer wieder einmal vortrefflich ihre Verbundenheit zu lokalem Brauchtum sowie ihr Talent zum Ausrichten von Festen bewiesen haben. Deswegen gilt der Dank der Ortsbeiratsmitglieder allen Personen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen der Kerb beigetragen haben. Insbesondere bedanken sie sich bei der Interessengemeinschaft Gruneme Kerb, der Evangelischen Kirchengemeinde Gronau-Zell und der Gronau Dokumentation, deren Vertreter sich schon Anfang des Jahres getroffen hatten, um die Ausrichtung der Kirchweih gemeinsam zu organisieren.
Seniorenfahrt des Ortsbeirats - 20.10.2009
Der Rhein-Main-Flughafen und die Frankfurter Innenstadt waren die Ziele des diesjährigen Seniorenausfluges, zu dem der Gronauer Ortsbeirat eingeladen hatte. Rund fünfzig Senioren nahmen das Angebot an und fuhren begleitet von Ortsvorsteher Peter Jenal und den Ortsbeiratsmitgliedern im Reisebus zur größten deutschen Luftfahrtdrehscheibe, wo sie von Mitarbeitern der Betreibergesellschaft Fraport begrüßt wurden. Nachdem die Gruppe gemäß den Sicherheitsbestimmungen kontrolliert wurde, erhielt sie einen Einblick in das Geschehen am Flughafen und bekam einzelne Hintergründe humorvoll erläutert. Während einer fast einstündigen Busfahrt über das Rollfeld erlebten die Senioren die dortigen Arbeitsabläufe hautnah mit und hatten außerdem die Gelegenheit, Start und Landung einiger Maschinen aus nächster Nähe zu beobachten. Ein Blick von der Besucherterrasse und eine Fahrt mit der Hochbahn Skyline, die zwischen den Terminalhallen pendelt, rundeten die Besichtigung des Flughafens ab. Zwischendurch lud der Ortsbeirat zu einem Nachmittagsimbiss, ehe die Gruppe per Bus vom Frankfurter Stadtwald in die Innenstadt der Mainmetropole fuhr, wo mit einer Stadtrundfahrt der zweite Teil des Ausfluges begann. Eine Stadtführerin kommentierte die Sehenswürdigkeiten entlang der Route und begleitete die Gruppe anschließend zu einem Rundgang über den Römerberg mit Besuch der Paulskirche. Den Abschluss der von Ortsbeiratsmitglied Helmut Franke organisierten Seniorenfahrt bildete eine Einkehr in einer Sachsenhäuser Apfelweinschenke, deren Gastlichkeit so manchen Gronauer an heimische Straußwirtschaften erinnerte. Bei regionaler Küche und dem hessischen Nationalgetränk ließen Senioren und Ortsbeiratsmitglieder den eindrucksvollen Tag ausklingen.
Rudi Weiß im Alter von 81 Jahren verstorben - 12.10.09
Mit großem Bedauern nimmt der Ortsbeirat Gronau Kenntnis vom Tode des ehemaligen Gronauer Bürgermeisters Rudolf Weiß. Weiß war von 1960 bis 1972 ehrenamtlicher Bürgermeister der damals eigenständigen Gemeinde Gronau. Nach der Eingemeindung Gronaus zur Stadt Bensheim war er bis April 1986 Schriftführer des Ortsbeirates. Von 1972 bis 2000 war er Leiter der Verwaltungsstelle Gronau. Außerdem arbeitete er von 1964 bis 2000 im Gronauer Ortsgericht mit, davon seit 1974 als Ortsgerichtsvorsteher. Wir verlieren mit Rudi Weiß einen befähigten und verantwortungsbewußten Bürger, der sich bei allen Gronauerinnen und Gronauern großer Wertschätzung und hoher Achtung erfreuen konnte. Der Ortsbeirat Gronau wird dem Verstorbenen stets ein ehrendes Andenken bewahren.
"Nachteule" - Auf Kritik aus Gronau reagiert - 08.09.09
Nachdem es bei der Bedienung der Linie Gronau-Bensheim am Wochenende Probleme gegeben hatte, wurde nun seitens der Bensheimer Stadtverwaltung beim Linienbetreiber interveniert und eine reibungslose Abwicklung des Buspendelservice eingefordert. Dieser habe im Gespräch eine verläßliche Bedienung der Linie zugesichtert, wie die Stadtverwaltung mitteilt.
Busverkehr "Nachteule" zum Bensheimer Winzerfest - 04.09.09
Die Bensheimer Stadtverwaltung teilt mit, daß auch in diesem Jahr wieder der Buspendelverkehr unter den Namen "Nachteule" zwischen Bensheim und den umliegenden Ortschaften geführt wird, um Besucherinnen und Besuchern des Bensheimer Winzerfestes die An- und Abreise ohne eigenen PKW zu ermöglichen. Die Fahrpläne der Pendelbusse finden Sie auf den Internetseiten der Stadt Bensheim.
Bundestagswahl 2009 - Briefwahl möglich - 24.08.2009
Zur Wahl des Deutschen Bundestages besteht ab 24. August die Möglichkeit, seine Stimmen per Briefwahl abzugeben, falls man am Wahlsonntag (27. September) nicht in der Lage sein wird, das Wahllokal aufzusuchen.
In diesem Fall können die Briefwahlunterlagen von den Wahlberechtigten im Bürgerbüro in der Bensheimer Innenstadt (Faktorei) beantragt werden, wo auch gleich die Stimmabgabe getätigt werden kann. Ebenso ist eine Beantragung auf der Homepage der Stadt Bensheim möglich. Schließlich dient auch die Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte als Antragsvordruck. Es dauert noch einige Tage bis zur Auslieferung der Wahlbenachrichtigungskarte, diese sollte aber jedem Wahlberechtigten bis zum 6. September vorliegen. Die Möglichkeit der Briefwahl ist vor allem auch für Wahlberechtigte wichtig, die sich im Ausland aufhalten. Daher schickt die Stadtverwaltung die beantragten Briefwahlunterlagen an jede gewünschte Adresse. Der zurückgesendete Wahlbrief muß bis 27. September vorliegen.
Ausführliche Informationen zur Bundestagswahl 2009 erhalten Sie auf den Internetseiten des Hessischen Landeswahlleiters.
Bundestagswahl 2009 - Wahlhelfer gesucht - 24.08.2009
Bei der Bundestagswahl ist die Stadtverwaltung auf Wahlhelfer angewiesen, die entweder von 8 bis 13 Uhr oder von 13 bis 18 Uhr in den Wahllokalen eingesetzt werden. Meldungen nimmt Reinhard Metzger (Tel. 14-327) von der Abteilung Bürger- und Medienservice im Rathaus entgegen. Wahlhelfer kann jeder werden, der in Bensheim wahlberechtigt ist. Honoriert wird der Einsatz der Wahlhelfer mit einem "Erfrischungsgeld" in Höhe von 30 Euro.
Verbot von Himmelslaternen - 18.07.2009
Nach einer Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport, die über Kreisbrandinspektor Müller auch an Wehrführer Stephan weitergeleitet wurde, wird das Steigenlassen von sogenannten Himmelslaternen in Hessen zukünftig per Gefahrenabwehrverordnung verboten. Angesichts der zunehmenden Bekanntheit der Himmelslaternen und dem vermehrten Einsatz etwa bei Hochzeiten und anderen Feierlichkeiten sei es in jüngster Zeit vermehrt zu Bränden gekommen, zuletzt an zwei Wohnhäusern in Dieburg. Dabei waren zwei Dachstühle zerstört worden. Es entstand ein Sachschaden von 250.000 Euro.
Die Vorschrift erfaßt Himmelslaternen, die in der Regel aus Reispapier gefertigt sind, wobei der Auftrieb des Leuchtkörpers durch eine offene Flamme bewirkt wird. Von den Laternen gehe eine nicht unerhebliche Brandgefahr aus, zudem bestehe nach dem Aufstieg solcher Flugkörper keine Möglichkeit mehr, die Flugrichtung zu kontrollieren bzw. sicherzustellen, daß sie nicht in unmittelbarer Nähe von Häusern, Wäldern oder sonstigen Plätzen und Flächen niedergehen, was insbesondere in der anstehenden trockenen Jahreszeit zu gefährlichen Bränden führen könne.
Für die Verfolgung und Ahndung sind die örtlichen Ordnungsbehörden zuständig. Wer gegen diese Regelung verstößt, müsse mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 5000 Euro rechnen, so das Innenministerium in Wiesbaden. Die Verordnung tritt in Kürze in Kraft.
Nähere Informationen finden Sie auf http://www.hmdi.hessen.de.
Sommerferien in Gronau - 10.07.2009
Der Ortsbeirat wünscht allen Grundschülerinnen und Grundschülern der Märkerwaldschule, dem dortigen Lehrpersonal sowie allen Gronauer Schülerinnen und Schülern auf weiterführenden Schulen schöne und erholsame Sommerferien 2009.
Für alle Schülerinnen und Schüler, die sich über die Ferien ein Taschengeld verdienen werden, sei auf die Informationsbroschüre Ferienarbeit - Was ist zu beachten? des Regierungspräsidiums Darmstadt hingewiesen.
Ausstellung der Gronau Dokumentation im Juli - 18.06.2009
Anläßlich des 175-jährigen Jubiläums der Einweihung der Gronauer Kirche St. Anna im Jahre 1834 bereitet die Gronau Dokumentation derzeit in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Gronau-Zell und der Interessengemeinschaft Gruneme Kerb eine Ausstellung vor, die über Entstehung und Entwicklung des örtlichen Gotteshauses informieren soll. Daneben soll auch das Fest der Kirchweihe sowohl in seinem kirchlich-religiösen als auch in seinem weltlichen Charakter thematisiert werden.
Bei der am 11. und 12. Juli in der Kirche bzw. dem Dorfgemeinschaftshaus stattfindenden Veranstaltung erwarten die Besucherinnen und Besucher laut dem Organisationsteam "Bilder, Filme, Führungen und mehr". Beginn ist am Samstag bereits um 15:00 Uhr, die offizielle Eröffnung erfolgt am Sonntag um 11:30 Uhr, direkt im Anschluß an den Festgottesdienst.
Zukünftig Geschwindigkeitskontrolle in der Zeller Ortsdurchfahrt - 18.06.2009
Wie in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats Bensheim-Zell bekannt wurde, soll demnächst in der Ortsdurchfahrt des Dorfes zwecks Geschwindigkeitskontrolle eine stationäre Meßanlage errichtet werden. Die Installierung der Radaranlage ist am östlichen Abschnitt der Gronauer Straße in der Höhe des Friedhofes geplant; die Geschwindigkeitsmessung soll in beiden Fahrtrichtungen erfolgen.
Links zu den Wahlergebnissen der Europa- und Landratsdirektwahl 2009 - 12.06.2009
Bensheimer Wahlergebnis der Europawahl
Bensheimer Wahlergebnis der Landratsdirektwahl
Vorläufiges Ergebnis der Wahl zum Europäischen Parlament
Vorläufiges Endergebnis der Wahl zur Landrätin/zum Landrat des Kreises Bergstrasse
Stadtverordnetenversammlung am 14. Mai in Gronau - 04.05.2009
Die 29. öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bensheim findet am Donnerstag, 14. Mai ab 18:00 Uhr im Gronauer Dorfgemeinschaftshaus (Märkerwaldstraße 81a) statt.
Märkerwaldstraße gesperrt - 22.04.2009
Gronau. Seit November wird vom Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) im Auftrag der Stadt Bensheim das untere Teilstück der Märkerwaldstraße in Gronau ausgebaut. In der letzten Phase der Baumaßnahme wird am Freitag (24.) der Asphaltbelag aufgebracht, so dass der Streckenabschnitt zwischen der Ortstafel und der Straße "Auf der Au" für den Kfz-Verkehr voll gesperrt werden muss.
Bis 8 Uhr ist für die Verkehrsteilnehmer an diesem Tag die Durchfahrt möglich, so dass der Berufsverkehr noch ungehindert herausfahren kann. Danach bleibt dieser Abschnitt der Ortsdurchfahrt witterungsabhängig bis etwa 18 Uhr gesperrt, da der Asphaltbelag eine gewisse Zeit zum Aushärten benötigt, um befahrbar zu werden.
Zwischen 8 und 8.30 Uhr müssen sich aber auch die Verkehrsteilnehmer aus dem Oberdorf gedulden, da in diesem Zeitraum auch der etwa 15 Meter lange Bereich der Einmündung in die Straße Auf der Au asphaltiert wird und in dieser Zeit die Umleitungsstrecke über Wilmshausen nicht befahrbar ist.
Dieser Abschnitt wird jedoch nach etwa einer halben Stunde wieder freigegeben.
Quelle: Bergsträßer Anzeiger vom 22. April 2009
Noch Kühner-Chroniken erhältlich - 12.03.2009
Es sind noch Exemplare der Gronauer Heimatchronik von Eberhard Kühner erhältlich. Das Buch enthält zahlreiche wissenswerte Informationen zur Geschichte des Dorfes: Die frühere Bedeutung Gronaus als Kirchspiel, zu dem viele Nachbardörfer gezählt wurden, wird in der Chronik ebenso behandelt wie beispielsweise die Situation des lokalen Handwerks während des 17. und 18. Jahrhunderts. Die chronologischen Ausführungen beginnen mit dem Bericht über Funde aus der Jungsteinzeit, nennen dem Leser die bislang älteste Erwähnung des Dorfes im Lorscher Codex und erzählen von der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Zur Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts liefert die Schrift interessante Details zur Situation Gronaus in den Kriegswirren der beiden Weltkriege und während der Ära der ersten deutschen Demokratie bis hin zu den Entwicklungen der Nachkriegszeit. Insgesamt bietet das Buch einen detaillierten Blick auf die Historie des Dorfes "Grunowe" und gehört damit zur Pflichtlektüre aller Gronauerinnen und Gronauer.
Kühner, Eberhard: Das Dorf in der Grünen Aue. Gronau im Laufe der Jahrhunderte. Bensheim 1989, gebunden, 188 Seiten
Interessierte melden sich bitte bei den Mitgliedern der Gronau Dokumentation (dienstags von 19 bis 20 Uhr im Alten Rathaus) oder senden eine E-Mail an: doku@ortsbeirat-gronau.de
Sanierung der Märkerwaldstraße im Unterdorf - 09.03.2009
In der Ortsbeiratssitzung am 08. März wurde den Anwesenden der derzeitige Planungsstand bezüglich der Sanierungsarbeiten an der Märkerwaldstraße im Bereich Ortseingang bis Einmündung Auf der Au mitgeteilt, welche am 25. Februar wieder aufgenommen wurden.
Um die Asphaltdeckschicht aufzubringen, wird es erforderlich sein, die Straße im Baustellenbereich an ein oder zwei Tagen tagsüber voll zu sperren. Dies teilte der Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) auf Anfrage mit. Die Arbeiten erfolgen voraussichtlich in der 18. Kalenderwoche (27. - 30. April).
Sobald Einzelheiten vorliegen, werden die Gronauer Bürgerinnen und Bürger informiert.